Weiterbildung

Curriculum Klinische Hypnose | KliHyp

Seit über 35 Jahren gehört dieses Curriculum zum Fort­bildungs­angebot der M.E.G. Es wurde ständig weiter­entwickelt und wird an mehr als einem Dutzend Ausbildung­sorten angeboten. Es werden sowohl formal­rituelle Trance­techniken als auch indirekte, suggestive Kommuni­kations­strategien für den täglichen Einsatz in Therapie- und Beratungs­situationen vermittelt. Es bietet den Teil­nehme­rinnen und Teilnehmern ein breites, fundiertes Wissen über Erickson’sche Interventions­strategien und vielfältige Möglich­keiten zur Entwicklung lösungs­orien­tierter, ressourcen­aktivieren­der Bewusst­seins­zustände.

Wer kann teilnehmen?

Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie unter:

Grundlagen | B-Seminare

Teilnahmebedingungen

B1 Einführung in die Klinische Hypnose/Hypnotherapie

Grundanschauungen und anthropologische Prämissen Ericksons; verschiedene Formen der Utilisation (z.B. der Werte und des Weltbildes der Klientin/des Klienten); Veränderung durch Vorstellung und Suggestion; einfache Tranceinduktionen; Trancephänomene; Indikationen und Kontraindikationen, Anwendungsbeispiele.

B2 Rapport: Verbale und nonverbale Kommunikation

Kooperativer Ansatz und individu­alisiertes Vorgehen; Gestaltung der therapeutischen Beziehung durch Pacing und Leading; Nutzung verbaler und nonverbaler Kommunikations­möglichkeiten; Repräsentations­systeme; VAKOG; Assoziation von Ressourcen; Ziel- und Zukunfts­orientierung; Techniken des Ankerns.

B3 Indirekte Kommunikation und Induktion

Sprache und Wirklichkeit; Formen direkter und indirekter Suggestion; pragmatische Modelle der Unter­­suchung von Sprache (Meta-Modell) und der Verwendung hypno­­thera­peutischer Sprach­muster (Milton-Modell); indirekte Trance­­induktionen; Zeit­pro­gression.

B4 Nutzung von Trancephänomenen I: Dissoziation und Assoziation

Methoden der Trance­vertiefung; Teilearbeit; Kommunikation über ideomotorische Signale; Nutzung von Hand­levitation und Finger­signalen; Utilisation und Trans­formation von Symptomen; post­hypnotische Suggestionen.

B5 Nutzung von Trancephänomenen II: Regression

Alters­­regression; Affekt­brücke; ressourcen­­orientierte Veränderung schwieriger Lebens­­erfahrungen; Unter­­stützung belasteter und bedürftiger Selbst­­anteile; hypno­therapeutische Trauma-Bewältigung; Amnesie und Hyper­amnesie.

B6 Nutzung von Trancephänomenen III: Symbole und Rituale

Symbolisierungs­techniken; Hypno­thera­peutische Teilearbeit; Abgrenzung von anderen Teile­konzepten; Rituale und klassische Induktions­techniken; strategische Aspekte: Konfusion; minimale strate­gische Verän­derung; Utilisation von Problem­trancen; paradoxe Verschrei­bungen, Umdeutungen.

B7 Therapeutische Metaphern und Geschichten

Nutzung und Konstruktion von Anekdoten und Metaphern; Stellvertretertechnik; KlientInnen- und TherapeutInnenmetaphern; Metaphern für psychosomatische und andere Symptome; Gestufte Metaphern; Kettenmetaphern.

B8 Integration und spezielle Anwendungen

Hypno­therapeutische Behandlungs­planung; Kombination von Hypno­therapie mit anderen Therapie­formen; Klienten- und indikations­spezifische Anwendungen; Abschluss- und Transfer­interventionen.

Termine

B1 08.11. – 09.11.2019
Einführung in die Klinische Hypnose/Hypnotherapie | P. Janouch, Dipl.-Psych., 20 FP

B2 24.01. – 25.01.2019
Rapport: Verbale und nonverbale Kommunikation | M. Braun, Dipl.-Psych., 20 FP

B3 27.03. – 28.03.2020
Indirekte Kommunikation und Induktion | M. Braun, Dipl.-Psych., 20 FP

B4 15.05. – 16.05.2020
Nutzung von Trancephänomenen I: Dissoziation und Assoziation | G. Benaguid, Dipl.-Psych., 20 FP

B5 21.08. – 22.08.2020
Nutzung von Trancephänomenen II: Regression | M. Braun, Dipl.-Psych., 20 FP

B6 30.10. – 31.10.2020
Nutzung von Trancephänomenen III: Symbole und Rituale | G. Schmidt, Dipl.-Psych. angefragt, 20 FP

B7 15.01. – 16.01.2021
Therapeutische Metaphern und Geschichten | S. Schramm, Dipl.-Psych., 20 FP

B8 05.03. – 06.03.2021
Integration und spezielle Anwendungen | G. Benaguid, Dipl.-Psych., 20 FP

KliHyp | Vorausschau 2021: B1 12.11 – 13.11.2021
Einführung in die Klinische Hypnose/Hypnotherapie | P. Janouch, Dipl.-Psych., 20 FP

Seminarzeiten

alle 3-tägigen Seminare:
1. Tag: 17.00 – 21.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – ca. 19.00 Uhr (je nach Pausenabsprachen)
3. Tag: 09.00 – ca. 17.00 Uhr (je nach Pausenabsprachen)

alle 2-tägigen Seminare:
1. Tag: 14.00 – 21.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – ca. 16.00 Uhr
Seminargröße: maximal 20 TeilnehmerInnen

Weiterbildungspunkte

nach der Weiterbildungsordnung der Psychotherapeutenkammer NRW:
alle 3-tägigen Seminare: 29 Punkte (beantragt)
alle 2-tägigen Seminare: 20 Punkte (beantragt)

Seminargebühren

alle 3-tägigen Seminare: 375,00 €, für M.E.G.-Mitglieder: 355,00 €
alle 2-tägigen Seminare: 290,00 €, für M.E.G.-Mitglieder: 270,00 €

Anmeldung

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C-Seminare

In allen Curricula werden C-Seminare angeboten, die die TeilnehmerInnen nach eigener Wahl belegen können. Ziel ist dabei zum einen, dass die TeilnehmerInnen eigene Schwerpunkte belegen können, zum anderen aber auch, dass Praxiskenntnisse in unterschiedlichen Anwendungsbereichen erworben werden. Daher werden pro Themenschwerpunkt und/oder pro SeminarleiterIn maximal zwei C-Seminare für das Zertifikat akzeptiert. Das bedeutet aber auch, dass maximal zwei hypnotherapeutische Tagungen anerkannt werden.

Wer kann teilnehmen?

Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie unter:

C-Seminare

Teilnahmebedingungen

Ohne Körper kommt der Kopf nicht durch die Tür

Körperfokussiertes Arbeiten in hypnosystemischen Praxisfeldern
mit Dipl.-Soz. Arb. Daniel Timpe

Daniel Timpe ist als junger Referent mit Erfahrung im Bereich der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie seiner Supervisionserfahrung mit unterschiedlichen Arbeitskontexten vertraut. Ein wichtiges Element ist für ihn der Humor in der Zusammenarbeit und das Nutzen individueller Erfahrungshorizonte der TeilnehmerInnen.

Seminarinhalte
In dem Seminar werden die Basistheorien unterschiedlicher körperorientierter Methoden dargestellt und dann daraus kontextbezogene Einsatzmöglichkeiten und angepasste Methoden entwickelt. Dieses geschieht auf zwei Ebenen, zum einen für die Seite der KlientInnen und zum anderen für die Seite der TherapeutInnen. Es geht um das Verstehen und Nutzen von den verschiedenen Wahrnehmungskanälen zur besseren und effektiven Initiierung von Veränderungs- und Genesungsprozessen.

Methode
Inputs, Demonstration, Fallbeispiele und Praxisübungen

Zielgruppe
Das Seminar ist sowohl für Hypno-AnfängerInnen als auch für fortgeschrittene AnwenderInnen geeignet.

Psychosomatik

mit Dipl.-Psych. Martin Braun
Drehschwindel, Tinnitus, Herz­sensationen usw. – oft verbunden mit Panikattacken, Ängsten und depressiven Empfindungen – sind Störungen, die von PatientInnen immer häufiger beschrieben werden. In der Therapie zeigen sich diese Symptome meist hartnäckig bedrohlich und lösen Handlungs­unfähigkeit aus. Anfängliche Erfolge in der Veränderung­s­arbeit führen über rückfälliges Erleben meist zu problem­­stabilisie­renden Glaubens­haltungen – die Symptome scheinen unabänderlich. Im Seminar wird vermittelt, wie entsprechendes ressourcen­­orientiertes hypno­­therapeutisches Arbeiten genutzt werden kann, um Symptome – teils überraschend schnell – zu verändern, abzubauen, neu zu bewerten.

Seminarinhalte

  • Würdigung der Symptomatik als freundlicher Zeichengeber im Rahmen eines Reframing
  • Trance als Hilfe, ganzheitliche Ziele zu markieren
  • Indirekte Suggestionen als Hilfe, die „alte“ innere Sprache in Bezug auf Hilflosigkeit zu dehypnotisieren
  • Hypnose und Selbsthypnose auf dem überraschenden Weg zum Ziel
  • Therapeutische Geschichten, Metaphern, Symbole öffnen unbewusste Balancen und neue Lösungswege
  • Zeitprogressionstechniken lassen Zielerreichungen real schwingen
  • Der Rückfall als Freund und Richtungsweiser für Modifizierungen
  • Fokussierung auf die „neue“ innere Sprache in Bezug auf Handlungsfähigkeit und ihre Etablierung

Persönlichkeitsakzentuierungen

mit Dipl.-Psych. PP Anna Kaiser
Im Seminar wird vermittelt, wie die Konzepte der klärungsorientierten Psychotherapie in der Therapie mit KlientInnen mit Persönlichkeits­akzentuierungen sinnvoll genutzt werden können um hypno­therapeutisches Arbeiten noch erfolgreicher zu gestalten und um Schemata – teils überraschend schnell – im Sinne des Klienten/der Klientin zu verändern und neu zu bewerten.

Seminarinhalte
Motive bei KlientInnen mit PS und das Modell der doppelten Handlungsregulation, Ebenenmodell der Klärungs­orientierten Psychotherapie, Würdigung der bisherigen Strategien als zwischenzeitlich notwendig, angemessen, Reframing auf der Zeitlinie, Motivations­aufbau zur Schema­bearbeitung mithilfe von Metaphern und Symbolen, Anleitung zu hypnotherapeutischen Suchprozessen für neue Lösungswege, Bearbeitung von Alienation durch indirekte Suggestionen, Trance als Hilfe um Schemata zu dehypnotisieren, funktionale ganzheitliche Ziele zu markieren und Schemata mit Ressourcen in Verbindung zu bringen. Funktionale, positive Schemata integrieren u.ä.

Literatur zum Thema: Dirk Revenstorf, Burkhard Peter, (2015): Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin, Manual für die Praxis, Verlag: Springer. Rainer Sachse, (2001): Psychologische Psychotherapie der Persönlichkeits­störungen, Verlag: Hogrefe.

Zielgruppe | Teilnahmevoraussetzung
Teilnahme­berechtigt sind alle KollegInnen, die an einem der M.E.G.-Curricula in unserem Hause oder einer anderen M.E.G.-Regionalstelle teilnehmen/teilgenommen haben oder die in die spezifische Anwendung hypnothera­peutischer Techniken „reinschnuppern“ möchten. Zugelassen sind ausschließlich Personen, die grundsätzlich die Teilnahme­bedingungen für die M.E.G.-Curricula erfüllen.
Bei Fragen hierzu können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen:
Tel. 02151 3271901 oder info@intakkt.de

Timeline – oder Zeitlinienarbeit in der Hypnotherapie

mit Dipl.-Psych. Martin Braun
Therapeutisch effektiv einsetzbar, wo es u.a. darum geht:

  • Vergangene bekannte und unbekannte relevante Lebensereignisse zu bearbeiten
  • Zukünftige Zielerreichungen und Handlungsfähigkeiten dorthin vorstellbar werden zu lassen

Eine vom Patienten/von der Patientin mit Hilfe eines Seiles im Therapieraum, gelegte symbolische eigene Lebenslinie – von der Geburt bis zur unbestimmten Zukunft – bildet u.a. das wesentliche Grundsetting in dieser speziellen Regressions – und/oder Progressionsarbeit im hypnotherapeutischen Kontext.

Seminarinhalte

  • Kreieren effektiver Zeitlinien
  • Regressionstechniken in der lösungsorientierten Arbeit, z.B. mit traumatisierten Menschen auf der Zeitlinie im Raum
  • Progressionstechniken in der lösungsorientierten Veränderungsarbeit auf der Zeitlinie im Raum
  • Praktisches Einüben in der Gruppe

Voraussetzung: Grundkenntnisse in der Arbeit mit klinischer Hypnotherapie

Zielgruppe | Teilnahmevoraussetzung
Teilnahmeberechtigt sind alle KollegInnen die an einem der M.E.G.-Curricula in unserem Hause oder einer anderen M.E.G.-Regionalstelle teilnehmen/teilgenommen haben oder die in die spezifische Anwendung hypnotherapeutischer Techniken „reinschnuppern“ möchten. Zugelassen sind ausschließlich Personen, die grundsätzlich die Teilnahmebedingungen für die M.E.G.-Curricula erfüllen.
Bei Fragen hierzu können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Tel.: 0231 39084867

Meine Stimme begleitet mich überall hin, Teil 1

mit Dipl.-Psych. Ghita Benaguid und Ronja Ernsting, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin
„Find your own natural voice.“ sagte Milton Erikson einmal zu seinen AusbildungsschülerInnen. Eine vielschichtige Aufgabe! Denn die Mehrebenenkommunikation nach Erikson berücksichtigt neben den verbalen und nonverbalen Parametern in der Kommunikation auch die paraverbalen Aspekte. Diese sind der Stimmklang, die Intonation, der Rhythmus, das Tempo und die Beweglichkeit des Sprechens. Der Atmung, als verbindendes Element zwischen willkürlichem und unwillkürlichem Erleben, schenken wir besondere Aufmerksamkeit.

Seminarinhalte
Vor dem theoretischen Hintergrund des Kontaktdreiecks nach Benaguid/Ernsting stellen wir in Theorie und Praxis die Wechselwirkungen zwischen der Physiologie der Stimme, der „Gestimmtheit“ der Innenwelt eines Menschen und der Resonanz in der Außenwelt vor. Mit erweitertem Bewusstsein für die eigenen stimmlichen Möglichkeiten eröffnen sich „berührende“ Momente in der Begleitung des Gegenübers. Unser Ziel ist dabei, die Fähigkeit zu schulen, Informationen auf den unterschiedlichsten Kommunikationsebenen wahrnehmen und utilisieren zu können. Mit Lust und Neugier auf praktische Erfahrungen eröffnen sich den TeilnehmerInnen durch spielerische Leichtigkeit eigene neue Spiel- und Erfahrungsräume rund um die Themen Stimme, Atmung, Artikulation und Stimmausdruck. Anhand der eigenen stimmlichen Biographie entdecken sie Ressourcen wieder und entfalten neue stimmliche Potenziale.

Zielgruppe
Unser Angebot richtet sich an alle, die Interesse haben, sich näher mit dem Thema der eigenen Stimme und der Stinne der Klientin, des Klienten als Wirkfaktor in der Beratung und Therapie der KlientInnen zu beschäftigen.

Selbstwertprobleme

Hypnosystemische Interventionen bei Selbstwertproblemen
mit Mag. Martina Gross
Bei Selbstwertproblemen werden Schritte zur Veränderung und Erfolge abgewertet. Diese strengen inneren Seiten können als Anteile verstanden werden, die sich für Anliegen und Bedürfnisse der KlientInnen einsetzen. Im guten therapeutischen Prozess kann man ihnen Raum anbieten und Kontexte für Kooperation schaffen. Hypnosystemische Zugänge ermöglichen, den Zugang zu diesen Seiten wieder herzustellen und sie nachhaltig in Richtung Wohlbefinden und Selbstwert einzuladen.

Seminarinhalte
Das Seminar bietet mit Theorie, Demonstrationen und praktischen Übungen eine Auswahl von hypnosystemischen Methoden, die sich bei Selbstwertproblemen und für den Aufbau kompetenter flexibler Kommunikation bewährt haben.

Impact-Techniken – Interventionen, die „Eindruck“ hinterlassen ...

Workshop mit vielen Übungen
mit Dipl.-Psych. Stefanie Schramm

In diesem Workshop erhalten die TeilnehmerInnen – theoretisch wie praktisch – einen Einblick in die Nutzung sogenannter „Impact-Techniken“ im Rahmen von Psychotherapie. Dabei kommen kurze, intensive und kreative Interventionen auf allen Sinneskanälen zum Einsatz, die Eindruck hinterlassen und sich stark bei der Klientin/dem Klienten verankern. So können Emotionen ausgelöst, Veränderungen angestoßen, neue Sichtweisen eingeführt, Ressourcen aktiviert und KlientInnen energetisiert werden. Die Basis all dieser Techniken bildet ein respektvoller Umgang mit dem (Problem-) Erleben der KlientInnen und das Vertrauen in deren innere Ressourcen. Impact-Techniken sind an keine bestimmte therapeutische Schule gebunden und daher für jede Form von Psychotherapie in den verschiedenen Settings mit den unterschiedlichsten Zielgruppen mit Gewinn einzusetzen.

Der innere Kritiker bei PsychotherapeutInnen

Workshop mit Dipl.-Psych. Boris Pigorsch
Viele psychotherapeutische Kolleginnen und Kollegen kennen eine deutlich selbstkritische Haltung der eigenen Arbeit und auch dem Privatleben gegenüber, die im Alltag für Unsicherheit, Überengagement und Zweifel sorgen kann. Die eigene therapeutische Kompetenz, bereits erzielte Erfolge und Ressourcen können häufig nicht ausreichend gesehen und gewürdigt werden. Auch im privaten Umfeld kann sich der sogenannte „innere Kritiker“ mit Selbstkritik zu Partnerschaft, Familie und vielem mehr melden.

Seminarinhalte
In diesem sehr praxisorientierten Seminar steht die Frage im Mittelpunkt: Wie können wir dem „innere Kritiker“ begegnen und eine erfolgreiche Selbstfürsorge als TherapeutIn erreichen? Es werden häufig anzutreffende Funktionen des überkritischen inneren Anteils und seine Bedeutung erarbeitet. Durch verschiedene Übungen wie Live-Demos werden wichtige Impulse gesetzt, um einen konstruktiven Dialog mit dem eigenen „innere Kritiker“ und weiteren hilfreichen inneren Anteilen zu beginnen. So kann diese innere kritische Instanz verstanden, gewürdigt sowie utilisiert werden und damit an Dominanz verlieren.

In diesem Workshop werden verschiedene verhaltenstherapeutische und hypnotherapeutische Strategien im Umgang mit dem eigenen inneren Kritiker praxisnah vermittelt. Dazu gehören:

  • Stühletechniken
  • Einzel- und Gruppentrancen
  • Anerkennungsübungen
  • Rollenspiele

Dieses Seminar ist sehr praxisorientiert und zeichnet sich durch die integrative Anwendung konkreter verhaltenstherapeutischer und hypnotherapeutischer Methoden aus.

Zielgruppe
Diplom-PsychologInnen, Bachelor und Master in Psychologie, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen, PiA. Angehörige verwandter und kooperierender Berufe im klinischen und psychosozialen Arbeitsfeld. Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen (Diplom, Master) mit Kenntnissen in der Klinischen Psychologie und Diagnostik.

Depression

mit Mag. Martina Gross
Erschöpfung – Burnout – Depression werden häufig als Phänomene unserer Zeit beschrieben – wofür aber braucht unsere Zeit diese Phänomene? Aus hypnosystemischer Sicht verstehen wir jedes Symptom und auch jedes Erleben als Hinweis auf Bedürfnisse und Anliegen. In einer Welt, in der es um immer schneller, besser, höher, weiter, mehr Tempo, Gewinn und Konsum geht, scheint es nicht verwunderlich, dass Symptome, die uns diesen Werten nicht weiter folgen lassen, vermehrt auftreten. Hypnosystemische Konzepte bieten mit Hilfe von Haltungen, Methoden und Interventionen die Möglichkeit, in Zeiten geringer Belastbarkeit und verloren scheinenden Ressourcen neue Orientierungen zu finden. NeuSchöpfungen heißt, Strategien, Konzepte und Methoden zu entwickeln, die ein Luftschöpfen – Kraftschöpfen – Mutschöpfen für einen stimmigeren Umgang mit den hohen Anforderungen unserer Zeit ermöglichen.

Nutzung von Krise als Chance

ein Spektrum hypnosystemischer Kriseninterventionen
mit Gunther Schmidt

Wer handelt, wer überhaupt Bedürfnisse hat, wird unweigerlich in mehr oder weniger massive Konfliktsituationen geraten (mit sich selbst und/oder anderen in seinen Beziehungssystemen, ob privat oder beruflich). Bei Konflikten gibt es jeweils mindestens zwei oder mehrere Parteien (durchaus auch oft innerlich), die ihre Interessen, Werte, Wünsche etc. als unvereinbar erleben, sich dabei aber gerade für die Erreichung ihrer Ziele irgendwie abhängig voneinander wahrnehmen.
Die meisten Menschen reagieren fast immer zunächst (oder auch ständig) mit Lösungsversuchen, die auf intensiven „Entweder-Oder“-Mustern (Schwarz-Weiß-Denken) aufbauen. Wenn Konflikte erlebt werden, verändert das sofort (ob man will oder nicht) auf unwillkürlicher, oft auch unbewusster Ebene das Erleben der Beteiligten. Im Laufe der Evolution angelegte uralte Reaktionsmuster (wie z.B. Kampf, Flucht, Erstarrung etc.) springen quasi automatisch an; man wird sozusagen zu jemand anderem als sonst in optimalen Kompetenzzeiten. So können sich schnell destruktive Prozesse entwickeln – mit krass verhärteten Fronten, die auch die Möglichkeiten der Kooperation oder eines konstruktiven Kompromisses im Dienste einer win-win-Situation für die Beteiligten sehr blockieren können. Auch in innerlichen Kämpfen (die sich als heftige Ambi- oder Multivalenzen äußern können) kann es zu sehr destruktiven Eskalationen kommen, die dann mit gravierenden Symptomentwicklungen einhergehen können. In beiden Bereichen (innerliche, soziale Konflikte) wird dies meist begleitet von destruktiven Abwertungsprozessen, sich selbst oder anderen gegenüber.

Gleichzeitig enthalten solche Abläufe auch wertvolle Informationen, denn sie weisen auch auf Regelungen im System der Beteiligten hin, die solche Prozesse begünstigen, also auch auf Regelungsbedarf im Organisationssystem. Außerdem könnten, wenn man entsprechende Bewertungen und Lösungsstrategien nutzen würde, gerade die Unterschiedlichkeiten der Beteiligten für eine bereichernde Vielfalt mit mehr Flexibilität und Leistungsfähigkeit im System transformiert werden.

Ziele

  • Eigene Konfliktmuster erkennen
  • Optimales Erleben und Kommunikation aufbauen
  • Blick schärfen für Regelungen und Kommunikationsmuster in privaten und in Organisationssystemen, die Konflikte begünstigen
  • Konflikte als Informationen nutzen, um konstruktive Regelungen im betreffenden System aufzubauen
  • Konflikte mit hypnosystemischen Interventionen nutzen als wertvolle Energie von Unterschieden, die Lernen, vielschichtigere Perspektiven und die Koordination von divergierenden Kräften im System für ganzheitliches Wachstum ermöglichen, so dass Konflikte in eine bereichernde multikulturelle Synergie transformiert werden können

Methodik
Theorie, Demo-Interviews, Rollenspiele, Übungen

Zielgruppe
Wie bei allen Seminaren des meihei handelt es sich auch hier um eine berufliche Weiterbildung, die sich an PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen oder Menschen mit ähnlicher Qualifikation richtet. Entsprechend stellen wir bei der Ärztekammer/Psychotherapeutenkammer einen Antrag auf Fortbildungspunkte.

Vorbereitung
Buch „Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung“
(Gunther Schmidt, Carl-Auer Verlag)
Audio-/Video-Aufnahmen (www.auditorium-netzwerk.de)

Termine

C 11.10. – 12.10.2019
Ohne Körper kommt der Kopf nicht durch die Tür 

D. Timpe | Dortmund

C 22.11. – 23.11.2019
Psychosomatik 

M. Braun | Gelsenkirchen

C 17.01. – 18.01.2020
Persönlichkeitsakzentuierungen

A. Kaiser | Dortmund

C 14.02. – 15.02.2020
Timeline – oder Zeitlinienarbeit in der Hypnotherapie

M. Braun | Dortmund

C 08.05. – 09.05.2020
Meine Stimme begleitet mich überall hin – Teil 1 

G. Benaguid und R. Ernsting

C 19.06. – 20.06.2020
Selbstwert

M. Groß

C 14.09. – 20.09.2020
Timeline in Griechenland

M. Braun

C 13.11. – 14.11.2020
Impact-Techniken – Interventionen, die „Eindruck“ hinterlassen …

St. Schramm

C 29.01. – 30.01.2021
Der innere Kritiker bei PsychotherapeutInnen

B. Pigorsch

C 19.02. – 20.02.2021
Depression

M. Groß

C 08.10. – 09.10.2021
Nutzung von Krise als Chance – ein Spektrum hypnosystemischer Kriseninterventionen

G. Schmidt

C-Seminare in Planung

  • Borderline
  • Rauchen
  • Angst
  • Psychoneuroimmunologie
  • Medizinische Hypnose
  • Paar- und Sexualtherapie

Seminarzeiten

alle 3-tägigen Seminare:
1. Tag: 17.00 – 21.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – ca. 19.00 Uhr (je nach Pausenabsprachen)
3. Tag: 09.00 – ca. 17.00 Uhr (je nach Pausenabsprachen)

alle 2-tägigen Seminare:
1. Tag: 14.00 – 21.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – ca. 16.00 Uhr
Seminargröße: maximal 20 TeilnehmerInnen

Weiterbildungspunkte

nach der Weiterbildungsordnung der Psychotherapeutenkammer NRW:
alle 3-tägigen Seminare: 29 Punkte (beantragt)
alle 2-tägigen Seminare: 20 Punkte (beantragt)

Seminargebühren

alle 3-tägigen Seminare: 375,00 €, für M.E.G.-Mitglieder: 355,00 €
alle 2-tägigen Seminare: 290,00 €, für M.E.G.-Mitglieder: 270,00 €

Anmeldung

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Supervision | 50 Stunden à 45 Minuten

Mindestens 50 Stunden inkl. der Darstellung von zwei eigenen Fallbeispielen, in denen mit hypnotherapeutischen Methoden gearbeitet wird. Supervision kann in Gruppen oder als Einzelsitzung bei einer Ausbilderin oder einem Ausbilder der jeweiligen M.E.G.-Regionalstelle stattfinden.

Wer kann teilnehmen?

Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie unter:

Teilnahmebedingungen

Gruppensupervision

Durch gemeinsames Erörtern, der von Ihnen mitgebrachten „Fälle“ ermitteln wir, was hypnotherapeutisch erfolgreich verlaufen ist, welche hypnotherapeutischen Methoden und Vorgehensweisen auch und noch weiteren Sinn machen. Kleinere „Refreshing-Übungen“ und Demos begleiten das prüfungsfreie Arbeiten. Für das Seminar benötigen wir mindestens vier TeilnehmerInnen. Anmeldungen sind bis 5 Tage vor dem jeweiligen Termin möglich.

Termine 2020

Supervision in Gelsenkirchen | Martin Braun
08.02. | 07.03. | 04.04. | 27.06. | 29.08. | 10.10. | 21.11.

Supervision in Dortmund | Anna Kaiser
11.01. | 22.02. | 09.05. | 11.07. | 12.09.

Seminarzeiten

samstags von 13–18 Uhr | 6 Supervisionsstunden ab 4 TeilnehmerInnen

Weiterbildungspunkte

nach der Weiterbildungsordnung der Psychotherapeutenkammer NRW:
8 Punkte (beantragt)

Seminargebühren

je TeilnehmerIn pro Termin: 120,00 €

Anmeldung

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Referentinnen und Referenten

Ghita Benaguid | Dipl.-Psych.
Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltens­therapeutin (AFKV), Ausbilderin und Supervisorin der M.E.G., Leiterin der M.E.G.-Regionalstelle Bielefeld, Dozentin und Supervisorin bei Ausbildungsinstituten für Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose (M.E.G.), Psycho­dynamisch imaginative Traumatherapie (PITT) nach L. Reddemann, Prozess- und Embodiment­fokussierte Psychologie (PEP) nach M. Bohne, funktionale Stimmbildung nach M. Heptner. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Rehabereich seit 2000 Kassensitz für Verhaltenstherapie in Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Angstsymptome, psychogene Stimmstörungen, Auftrittscoaching, Seminarangebote zur Hypnotherapie und Stimmbildung. Interdisziplinäre Arbeit mit Stimm­therapeuten und Gesangspädagogen.

Dr. Elsbeth Freudenfeld | Dipl.-Psych.
ist als Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig (Verhaltens­therapie, Hypnotherapie, Gestalt, Körpertherapie, Integrale Psychotherapie nach Ken Wilber, Achtsam­keits­­training bei Jon Kabat-Zinn), 8 Jahre Lehrtätigkeit in klinischer Psychologie an der Universität Tübingen, Ausbilderin der M.E.G. Sie leitet mit Dirk Revenstorf die M.E.G.-Regionalstelle Tübingen. Veröffentlichungen über Paarbeziehungen und Paartherapie. www.meg-tuebingen.de

Dr. med. Heinz-Wilhelm Gößling
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist als leitender Oberarzt an der Psychiatrie des Regionsklinikum Hannover tätig. Zu seinen klinischen Leitungsbereichen gehören eine Psychiatrisch-psycho­therapeutische Tagesklinik sowie zwei Instituts­ambulanzen. Zusätzlich führt H.-W. Gößling eine eigene Praxis für Coaching und Mentaltraining und ist als Dozent tätig, u.a. für die beiden großen hypno­therapeutischen Fach­gesellschaften in Deutschland (M.E.G. und DGH). Aktuelle Veröffent­lichungen: Hypnose für Aufgeweckte – Hypnotherapie bei Schlafstörungen. Carl-Auer Verlag 2013. Besser schlafen mit Hypnose. Zkm – Zeitschrift für Komplemen­tär­medizin. 4/2014. Besser schlafen mit Selbsthypnose. Das Fünf-Wochen-Programm für Aufgeweckte. Carl-Auer Verlag.

Birgit Hilse | Dipl. Psych.
Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Aus- und Weiterbildungen in Hypnotherapie (M.E.G. und ESH), Verhaltenstherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene, Gesprächspsychotherapie, Paartherapie. Leitung der M.E.G.-Regional­stelle München mit Dr. Burkhard Peter. Ausbilderin und Vorstands­mitglied der M.E.G.

Paul Janouch | Dipl.Psych.
Psychologischer Psychotherapeut. Ehemaliger Leiter der Regionalstelle Bad Salzuflen. Ausbilder und Supervisor M.E.G. Langjähriger Vorsitzender der M.E.G.

Anne Lang | Dipl.-Psych.
Approbierte Psychologische Psychotherapeutin für die traditionellen und konstruktivistischen Verfahren, Arztregister der KV für VT und TP, zertifiziertes Mitglied der Fach­gesell­schaften DGSF (Systemische Arbeit und Familientherapie), M.E.G. (Milton Erickson Gesellschaft) AT, PMR-Kursleiterin BDP (Bund Deutscher Psychologen und Psychologinnen); Ausbilderin der DPA (Deutsche Psychologen Akademie BDP) und der M.E.G., Lehrsupervisorin der GwG (Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie und personenzentrierte Beratung) Supervisorin DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision). Berufstätigkeit: Von 1978 bis 1981 Psycho­therapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin einer Klinik für Psychiatrie und Psycho­therapie. Ab 1981: Niederlassung mit Psychotherapie- und Beratungs­praxis. 1995 Gründung des psycho­logischen Instituts Systeme Anne M. Lang & Partner, das die 4 Arbeits­bereiche – Coaching – berufliche Beratung und Stressmanagement – Mediation – Aus- und Weiterbildung angewandter Psychologie in den Säulen Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familientherapien) unter seinem Dach vereint. Für Krankenkassen, Firmen und Unternehmen tätig in der Stressbewältigung. Ab 1998 Regional­­stellen­­gründung und Leitung der M.E.G. in Bonn.

Liz Lorenz-Wallacher | Dipl.-Psych.
Ist Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und leitet seit 1994 das Milton Erickson Institut in Saarbrücken. Seit 1996 ist sie 2. Vorsitzende der M.E.G. Sie organisierte und konzipierte 1997 in Saarbrücken die internationale Fachtagung „Gynäkologie, Geburt und Hypnose“ und initiierte seitdem ebenfalls in Saarbrücken eine M.E.G.-Fortbildung für Hebammen „Hypno­­therapeutische Konzepte in der Gesprächsführung/Kommunikation nach Milton Erickson“. Inzwischen haben bereits drei Fortbildungs­gänge für Hebammen stattgefunden, die von der Fortbildung sehr profitieren konnten und die gelernten Erickson’schen Konzepte bereits erfolgreich in ihre Arbeit integrieren.

Burkhard Peter | Dr. Dipl.-Psych.
Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis in München seit 1976. Er ist Mitbegründer und war von 1978–1984 Gründungsvorsitzender der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.), 1992–2000 im Vorstand der International Society of Hypnosis (ISH), Melbourne, Australien. Er ist Mitherausgeber und Autor von 2 Fachzeitschriften (Hypnose und Kognition; Hypnosis International Monographs), 6 Büchern und mehr als 100 Artikeln und Buchbeiträgen über Hypnose und Hypnotherapie. An Ehrungen erhielt er 1997 die Fellowship der American Society for Clinical Hypnosis (ASCH) und 1999 den Lifetime Achievement Award for outstanding contributions to the field of psychotherapy der Milton H. Erickson Foundation, Phoenix, AZ, USA. Neben seiner psycho­therapeutisch-hypno­therapeutischen Praxis ist er Ausbilder und Supervisor in Hypnotherapie für die M.E.G, für andere Hypnose­gesellschaften und für anerkannte Psychotherapie-Ausbildungs­institute; Ausbildungs­­ermächtigung der Bayerischen Landesärzte­kammer für Hypnose, PME, AT und GT. Am Psycho­logischen Institut der Universität München hat er einen Lehrauftrag für klinische Hypnose.

Steffi Schramm | Dipl.-Psych.
Diplom-Psychologin, Psychologische Privatpraxis in Krefeld; Leiterin der M.E.G.-Regionalstelle Krefeld und des Instituts intakkt Psychological Solutions – Institut für individuelle psychologische Lösungen; systemische Familien­therapeutin und -beraterin (DGSF, SG); hypno­systemischer Coach (DBVC); Notfallpsychologin (BDP); 2004–2012 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suizid­­prävention (DGS); seit 2013 Vorstandsmitglied der M.E.G.

Dr. Cornelie Schweizer | Dipl.-Psych.
Jahrgang 1967, verheiratet, drei Kinder (zwei Halbstarke, eine -noch- kleine Prinzessin), Diplom-Psychologin, Promotion in hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung, Ausbildung in Hypnotherapie (M.E.G.), systemischer Paar- und Familientherapie und systemischer Supervision (IFW, SG). Bisherige Tätigkeiten: Während des Studiums Arbeit in der lösungsorientierten Ambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen, danach Dozentin für Kommunikation und Konflikt­management an der FH Aalen, der Universität Stuttgart und dem Zentrum für Konfliktmanagement der Universität Tübingen. Assoziierte Mitarbeiterin des Instituts für Familientherapie Weinheim und des Instituts für Wissenstransfer Tübingen. Langjährige therapeutische- und Forschungs­tätigkeit an der hypno­therapeutischen Ambulanz des Psycho­logischen Instituts in Tübingen, derzeit systemische Paar- und Familien­therapeutin an der Akademie der Milton Erickson Gesellschaft. Arbeitsschwerpunkte: Hypnotherapeutische Gruppentherapie, Kommunikations­training, Konfliktmanagement, Teamentwicklung, Supervision und Raucherentwöhnung.

Bernhard Trenkle | Dipl.-Psych., Dipl.-Wi.-Ing.
Mitglied des Direktoriums der Milton Erickson Foundation Phoenix, USA., von 1984-2003 im Vorstand der Milton Erickson Gesellschaft f. Klin. Hypnose (M.E.G.) und von 1996–2003 als deren 1. Vorsitzender; Gründungsherausgeber des M.E.G.A.PHON (1984–1998). 1999 Lifetime Achievement Award der Milton Erickson Foundation, USA. Ausbildung in Hypno­therapie und Familien­therapie (Stierlin, Heidelberg). Von 1982–1986 Uniklinik Heidelberg Stimm- und Sprachabteilung (Arbeit mit erwachsenen und jugendlichen Stotterern, Stimmpatienten). Seit 1986 eigene Praxis in Rottweil Organisator der Evolution of Psychotherapy Konferenz 1994 in Hamburg mit 6000 Teilnehmern und Organisator mehrerer anderer Großkongresse mit über 1000 Teilnehmern. Publikationen: Ha-Handbücher der Witze zu Psychotherapie und Hypnose Bd. I und Bd. II, Das Aha!-Handbuch der Aphorismen und Sprüche für Therapie, Beratung und Hänge­matte, Die Löwen-Geschichte – Hypnotisch-metaphorische Kommuni­kation und Selbsthypnosetraining, Heraus­geber der sechsbändigen deutsch­sprachigen Ausgabe: „Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson“ und Mitheraus­geber zweier Bücher für Kinder- und Jugend­lichen­hypno­therapie („Die Pupille des Bettnässers“ und „Neugierig aufs Großwerden“)

Dr. med. Dimitrios Venizeleas
1984–1990: Medizin­studium, klinische Tätigkeiten als Assistenz­arzt in Neurologie, Inter­ventioneller Radiologie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Forschungstätigkeit im Bereich Medizinische Informatik, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Zusatz­bezeichnung Medizinische Informatik. Seit 2007 niedergelassen als tiefen­psychologisch ausgebildeter ärztlicher PT in eigener Praxis in Gelsenkirchen.

Dr. med. Claudia Wilhelm-Gößling
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie; seit 03/2015 Chef­ärztin der Klinik für Sucht­medizin und Psycho­therapie des Klinikum Region Hannover in Wunstorf; 2009–2015 Leitende Oberärztin am AMEOS Klinikum Hildesheim, zuvor langjährig Oberärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH); Schwerpunkt komplexe Trauma­folge­störungen (u.a. Fachvorträge, AG der DeGPT). Autorin zahlreicher Fachartikel über Dissoziative Störungen & Energetische Psychotherapie; 2. Vorsitzende der M.E.G. für Klinische Hypnose e.V.; Dozentin und Supervisorin des Institut für Psycho­therapeutische Aus- und Weiterbildung der MHH, Universitäts­klinikum Freiburg, Gesell­schaft für VT Hannover/Hildesheim, ÄK Niedersachsen u.a.

Reinhold Zeyer | Dr. rer. nat., Dipl.-Psych.
Approbierter Psycho­­logischer Psycho­therapeut. Ausbilder und Supervisor der M.E.G. für Klinische Hypnose und Ausbildungsleiter des Curriculums „KomHyp – Hypno­­systemische Kommuni­­kation nach Milton Erickson“ an der M.E.G.-Regionalstelle in Tübingen. Langjährige Forschung und Lehre am Psychologischen Institut der Uni Tübingen und Arbeit in verschiedenen ambulanten und stationären Kontexten. Psycho­therapeutische Praxis in Tübingen. Berater, Trainer, Coach und Supervisor zu Fragen der Kommunikation und Zusammenarbeit, zu leistungs- und stress­relevanten Themen sowie zu hypno­systemischen Konzepten der Kommuni­kation in thera­peutischen und nicht-thera­peutischen Kontexten. Publi­kationen, u.a. Buchautor von „Hypno­­therapeutische Strategien bei akutem und chronischem Stress“ und mit Dirk Revenstorf zusammen des Bestsellers „Hypnose lernen – Stress­­bewältigung und Leistungs­­steigerung mit Selbsthypnose“ (Carl-Auer Verlag, Übersetzungen in drei Sprachen: chinesisch, litauisch, spanisch).